https://unsplash.com/@bonnarda
Gerade rund um die WM entsteht schnell eine Dynamik aus Erwartungen, Emotionen und großen Worten. Es wird nicht nur analysiert, sondern auch gefeiert, gesungen und gewettet. Viele investieren viel Zeit und Geld in diese Wochen. Wenn dann eine ganze Nation, bewusst oder unbewusst, Lieder grölt wie „Der Zug hat keine Bremse“, klingt das nach Stärke und Selbstvertrauen, ist es aber nicht. Solche Worte sind nicht neutral. Ein Zug ohne Bremse kommt nicht am Ziel, sondern irgendwo an, wenn überhaupt.
Die Bibel macht deutlich, dass Worte Wirkung haben. Sie prägen das Denken, beeinflussen die Haltung und können eine Richtung vorgeben. Ein Zug ohne Bremse ist dabei kein Bild für Freiheit, sondern für fehlende Kontrolle. Es fehlt die Möglichkeit, innezuhalten, zu korrigieren oder sich neu auszurichten.
Übertragen auf die Situation zeigt sich, wie schnell aus Selbstvertrauen Selbstüberschätzung werden kann. Wenn Worte groß werden, ohne in Demut gegründet zu sein, entsteht eine Schieflage. Genau hier setzt die biblische Warnung an.
Denn Gott hat uns nicht ohne Orientierung gelassen. Sein Wort ist Maßstab und Korrektiv. Es führt nicht in Maßlosigkeit, sondern in Klarheit und Selbstbeherrschung. Die Zunge kann aufbauen oder zerstören, und am Ende wird jeder die Frucht seiner Worte tragen.
Der Ausschied kann deshalb auch eine Erinnerung sein. Nicht alles, was sich stark anhört, trägt auch wirklich. Und nicht jede Dynamik führt zum Ziel. Entscheidend ist nicht, wie laut oder überzeugt etwas gesagt wird, sondern ob es in der Wahrheit gegründet ist.
In diesem Sinne: Tauche tief in Gottes Wort ein und prüfe, was du redest. Denn Worte sind nicht belanglos. Sie haben Gewicht und bringen Frucht.
Eure Lizzy
P.S.: Dieses sogenannte Lied verdient fast einen eigenen Beitrag, so furchtbar empfinde ich das.
P.S.: Dieses sogenannte Lied verdient fast einen eigenen Beitrag, so furchtbar empfinde ich das.

