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Dienstag, 11. August 2026

Fundsachen #4 – Wenn Gottes Prophezeiung heute wahr wird

Es ist immer wieder bewegend, wenn Worte der Bibel, die vor Jahrtausenden niedergeschrieben wurden, plötzlich nicht mehr nur wie eine ferne Verheißung klingen, sondern vor unseren Augen sichtbar werden. Das Tote Meer zum Beispiel steht seit jeher für Unfruchtbarkeit und Tod – und doch lässt sich gerade dort Gottes Wirken auf eindrückliche Weise erahnen.

Solche Fundsachen erinnern uns daran: Was Gott verheißt, das wird er auch erfüllen – selbst wenn wir lange darauf warten müssen. Wie wunderbar ist es, in unseren Tagen zu sehen: Auf Gottes Wort ist Verlass.




Hesekiel 47,8-10

8 Und er sprach zu mir: Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden,

9 und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.

10 Und es werden an ihm die Fischer stehen. Von En-Gedi bis nach En-Eglajim wird man die Netze zum Trocknen aufspannen; denn es wird dort sehr viele Fische von aller Art geben wie im großen Meer.



In diesem Sinne,


Lizzy




Dienstag, 21. April 2026

Fundsachen # 2 - Die An- oder Abwesenheit Gottes


Immer wieder taucht diese Frage auf:


Wenn dein Gott so liebevoll ist – warum gibt es dann so viel Böses in der Welt?

Der Text unten ist mal wieder ein Fund aus dem Internet. Er ist keine große theologische Erklärung und deckt auch nur einen Teil des Themas ab, nämlich den Gedanken, dass Böse da sichtbar wird, wo Gottes Gegenwart und Liebe fehlen. Trotzdem finde ich das Bild hilfreich, weil es diesen Gedanken einfach und anschaulich erklärt, ohne gleich zur Predigt zu werden.

Darum teile ich diese Geschichte hier als kleine Veranschaulichung, als Einstieg ins Nachdenken und Weiterfragen, eine Einladung zum Nachforschen.

  

Ein Professor an der Universität stellte seinen Studenten folgende Frage:

„Alles, was existiert, wurde von Gott geschaffen, oder?“
Ein Student antwortete mutig:
„Ja, alles wurde von Gott geschaffen.“

Daraufhin fragte der Professor:
„Wenn Gott alles geschaffen hat, dann hat Gott auch das Böse geschaffen, denn das Böse existiert. Und nach dem Prinzip, dass unsere Taten uns definieren, wäre Gott dann böse.“

Der Student verstummte. Der Professor war sehr zufrieden mit sich. Vor den Studenten prahlte er damit, erneut bewiesen zu haben, dass der Glaube an Gott ein Mythos sei.

Da meldete sich ein anderer Student zu Wort:
„Darf ich Ihnen eine Frage stellen, Herr Professor?“
„Natürlich“, antwortete der Professor.

Der Student fragte:
„Herr Professor, ist Kälte eine eigenständige Sache?“
„Was ist das für eine Frage? Natürlich gibt es Kälte. Haben Sie noch nie gefroren?“
Die Studenten lachten über diese Frage.

Der junge Mann erwiderte:
„Eigentlich, Herr Professor, gibt es Kälte nicht als eigene Größe. Nach den Gesetzen der Physik ist das, was wir Kälte nennen, in Wirklichkeit nur die Abwesenheit von Wärme. Man kann Menschen oder Gegenstände nur daran untersuchen, ob sie Energie besitzen oder weitergeben.
Der absolute Nullpunkt ist der Punkt, an dem keine Wärme mehr vorhanden ist. Alle Materie wird träge und reagiert nicht mehr. Kälte als eigene Größe gibt es nicht – wir haben das Wort erfunden, um zu beschreiben, was wir empfinden, wenn Wärme fehlt.“

Dann fuhr der Student fort:
„Herr Professor, existiert Dunkelheit?“
„Natürlich existiert sie“, sagte der Professor.
„Auch hier, Herr Professor, stimmt das so nicht. Dunkelheit ist in Wirklichkeit nur die Abwesenheit von Licht. Wir können das Licht untersuchen, aber nicht die Dunkelheit. Mithilfe eines Prismas können wir weißes Licht in verschiedene Farben aufspalten und die unterschiedlichen Wellenlängen messen. Dunkelheit kann man nicht messen. Ein einfacher Lichtstrahl durchdringt die Dunkelheit und erhellt sie.
Wie stellen wir fest, wie dunkel ein Raum ist? Wir messen, wie viel Licht vorhanden ist. Dunkelheit ist ein Begriff, den der Mensch verwendet, um zu beschreiben, was passiert, wenn kein Licht da ist.“

Schließlich stellte der Student noch eine Frage:
„Herr Professor, existiert das Böse?“
Der Professor antwortete diesmal unsicher:
„Natürlich existiert es – wie ich schon sagte. Wir sehen es jeden Tag: Grausamkeit, Verbrechen, Gewalt überall auf der Welt. Das alles sind Ausdrücke des Bösen.“

Der Student erwiderte:
„Das Böse existiert nicht als eigenständige Größe, Herr Professor – oder zumindest nicht aus sich selbst heraus. Das Böse ist einfach die Abwesenheit Gottes. Es ist wie die Dunkelheit und die Kälte: ein menschliches Wort für den Zustand, in dem Gottes Gegenwart fehlt.
Gott hat das Böse nicht geschaffen. Böse ist nicht wie Glaube oder Liebe, die so existieren wie Licht und Wärme. Das Böse ist das Ergebnis der Abwesenheit göttlicher Liebe im menschlichen Herzen – so wie Kälte entsteht, wenn keine Wärme da ist, und Dunkelheit entsteht, wenn kein Licht vorhanden ist.“




Ich bin dieser Geschichte inzwischen schon mehrfach begegnet, in leicht unterschiedlichen Versionen. Dieses Mal ist meine Quelle: https://x.com (Englisch).

Für mich bleibt sie eine kleine Erinnerung daran, wie sehr wir Gottes Nähe brauchen – nicht, weil dann plötzlich alles einfach wäre, sondern weil Sein Licht selbst in unserer Dunkelheit noch einen Unterschied macht. Die große Frage nach dem Bösen beantwortet sie nicht komplett. Aber vielleicht hilft sie dir, deine eigenen Fragen vor Gott zu bringen und mit Ihm im Gespräch zu bleiben.


In diesem Sinne,


Eure Lizzy


Eigenarchiv




Dienstag, 3. März 2026

Fundsachen #1 - Corrie ten Boom Zitat

Meine lieben Leser,

immer wieder stolpere ich über richtig tolle Dinge – im Internet und im echten Leben. Nicht aus allem lässt sich ein ganzer Blogbeitrag basteln, aber zu schade wäre es ja, sie einfach in der Schublade verschwinden zu lassen.

Darum gibt es ab jetzt hin und wieder kleine Beiträge unter dem vorläufigen Titel „Fundsachen“ (vielleicht fällt mir ja noch ein genialerer Name ein 😉).

Also, Vorhang auf für die heutige Fundsache!

Ein Zitat von Corrie ten Boom. 
einer niederländische Uhrmacherin und Christin, die im Zweiten Weltkrieg Hunderte Juden vor den Nazis versteckte. Sie wurde ins KZ Ravensbrück deportiert, überlebte und widmete ihr Leben danach der Vergebung und Versöhnung weltweit.


"Der Herr gibt mir immer die Gnade, für den heutigen Tag zu leben; nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit soll ich leben, sondern heute! Heute mit Ihm!"




(Kein Partnerlink)