Nun bin ich fast im Seniorenstand und habe erst jetzt erkannt, dass es sich bei den Zehn Geboten nicht um Gesetze handelt. Von der Christenlehre an, habe ich Angst gehabt, ein Gebot zu übertreten, weil uns gelehrt wurde die Rache Gottes ist furchtbar. Da ich als Kind das Verhältnis von Jesus zu Gott nicht verstand, und mich mit Nöten an Jesus wenden sollte, wusste ich nicht, wie ich das erste Gebot einhalten sollte. "Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir". Erklärungen dazu hab ich nicht erfasst und so siegte irgendwann die Angst vor der "Rache " Gottes, mich an den Falschen zu wenden. Jugendliches Chaos eben.
Das führte zu Entfernung, weit weg von Gott und letztendlich, wen wunderst, zur Ignoranz. Lange, lange, habe ich Gott den Rücken zugedreht und erst in tiefster Not einer Erkrankung nach Hilfe gefleht. Ich wurde erhört und durfte erkennen, Gott ist gnädig. Er straft nicht für Vergangenes, er schaut auf das, was Dich jetzt bewegt. Wer sich ehrlichen Herzens an Gott wendet, bekommt Hilfe. Und heute lautet mein Gebet: Gott Vater, ich komme im Namen Deines Sohnes Jesus Christus zu Dir...
Heute bin ich klarer und stehe wieder fest im Glauben. Und doch gibt es immer wieder Erkenntnisse, die mich im Erkennen zutiefst bewegen, wie eben der Blick auf die Zehn Gebote.
Durch eine Predigt wurde mir klar, es geht dabei nicht um Gesetze oder Verbote, sondern, wie es der Name schon immer sagt, um Gebote. Diese sind kein Dogma, sondern regeln den Umgang von Menschen untereinander. Als ich das begriff, schaute ich in eine neue Welt. Es geht um das Miteinander, um Liebe und Nähe und um gelungene Beziehungen. Die Zehn Gebote sind offenbar dazu da, respektvoll miteinander umzugehen, sie ordnen das Miteinander auf Augenhöhe und stellen Beziehungen in Waage, was für eine Offenbarung.
Die Zehn Gebote sind also kein Richtspruch, sie entstammen der Anweisung eines liebenden Vaters, der seine Kinder vor Schaden bewahren will und das seit tausenden von Jahren.
Ich fand eine Ausarbeitung, die zu den Zehn Geboten noch erklärende Sätze hinzufügt.
Siebenpfeiffer - Gymnasium: Die Zehn Gebote (PDF)
Das ist mein Blick auf das Thema. Vielleicht ist dies eine Anregung, sich mit seinem eigenem Verständnis für bereits Verstandenes mal neu auseinander zu setzen.
Liebe Grüße und Gottes Segen
Edith Berg
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Dienstag, 15. März 2016
Freitag, 12. Februar 2016
Gott hält seine Zusage - Zeugnis einer unerwarteten Genesung (Gastbeitrag)
Nach meiner
Jugend, den Jahren der Ignoranz und letztendlich der Abkehr von Gott, hab ich
mich "Gott-los" durchs Leben gestrampelt. Er war sicher immer bei
mir, aber ich drehte ihm den Rücken zu, schaute weg und dachte, ich schaff es
allein.
Mit Mitte dreißig
fiel der Hammer. Die Kinder noch klein, ich hatte ein Problem mit der Brust und
unendliche Panik. Was macht man in höchster Not, man betet, auch wenn man mit
Gott bis dahin nichts zu tun haben wollte. Ich versprach Gott, mich wieder voll und ganz dem Glauben
zuzuwenden, wenn ich nur gesund werden würde.
Gesund bin ich
geworden. Die Entzündung klang ab, schlechte Nachrichten blieben aus, ich
kehrte in meinem Alltag zurück und begann zu vergessen. Noch betete ich ab und
zu, dann weniger, dann manchmal, später vergaß ich alles. Ich lebte ohne Gott
weiter, mit und ohne Probleme, manchmal
im Chaos, doch täglich jenseits meines Versprechens.
1992 platze
meine heile Welt wie eine Seifenblase, geschieden, keine Arbeit, zwei halbwüchsige Kinder und kein Geld. Wir
vergessen Gott, aber Gott vergisst uns nie. Wenn einem das Leben um die Ohren
fliegt fällt einem ein, da war noch was. Wenn nicht in der Not, wann dann.
Zaghafte Schritte zur Umkehr prägten jene Zeit, ich lernte wieder beten.
Achtzehn Jahre später, war es ernster als zuvor. So
sind wir Menschen, oder besser, so war ich. Gott hielt seine Zusagen immer, ich war die untreue Seele.
Kurz vor
Silvester 2009 bekam ich einen merkwürdigen Anruf. Nach fünf Jahren Funkstille,
rief ein Bekannter an und sprach total wirre Sätze, so dass ich sie im
Anschluss notierte um nachzudenken, was das soll. Ein gutes Gespräch wurde das
nicht mehr und so blieb das ein einsamer Kontakt, bis heute.
Wegen anhaltender
Beschwerden ging ich Mitte Januar 2010 zum Arzt. Untersuchung, Ultraschall,
entsetzte Blicke und die Aussage, das müssen wir Abklären durch eine
Gewebeprobe, ging ich nach Hause, bereits wissend - Krebs. Den Befund
Gebärmutterkrebs bestätigte eine Woche später eine erneute Untersuchung mit der Aussage:
" …. das ist so groß, hier kommen wir nach der OP um Bestrahlung
und Chemo nicht herum."
Irgendwie
befand ich mich im freien Fall, versuchte alle Verzweiflung weg zu beten und
erwartete Antworten, die ich verstand. Gottes
Wege sind unergründlich. Ich dachte an den komischen Anruf und suchte den
Zettel. Stand da nicht alles was ich wissen musste, schon 14 Tage zuvor?
o
Du willst wissen wie es in der Hölle ist? Du kommst nicht hin.
o
Lasse den Chirurg seine Arbeit machen.
o
Faules Fleisch muss weg.
Die Antwort auf
meine Frage:" Was jetzt?" lautete also: "Faules Fleisch muss weg"
heißt wohl, lass dich operieren. Ich folgte und erbat zwei Wochen Zeit,
bekommen hab ich Zehn Tage und keinen Tag mehr. Ich ordnete was offen war und betete
unablässig, für mich, das OP Team, für Kraft, für Glauben, Gelingen und
Genesung und dass sich alles zum Guten wendet.
Der Termin Anfang
Februar 2010 wurde um einen Tag aufgeschoben.
Ein anderer Arzt übernahm mich und die OP, frisch aus dem Urlaub,
ausgeruht, freundlich, voller Schwung
und Zuversicht, herzlich, mit einem gütigem Lächeln, etwa halb so alt wie ich,
ich vertraute.
Trotz Vertrauen, die Unruhe war immens, alle Sinne
angespannt lag ich im Vorbereitungsraum. Mit klopfendem Herzen, trotz
Beruhigungsspritze, flehte ich um ein Zeichen, dass Gott meine Not erhört und Antwort erkennen lässt. Ich
lauschte auf jedes Geräusch, Innen und Außen. Und dann erzählte dieser Arzt den
Kollegen begeistert, noch tief beeindruckt, von seiner Reise durch Israel, der
Faszination der Stätten des Glaubens, dem Jordan und dem Garten Getsemani...
Mein Chirurg war offenbar Christ. Danke Gott, das war die Antwort auf mein
Flehen. Das Herzklopfen wich einer friedvollen Ruhe. Gott du bist bei mir,
Danke, Amen.
In der dritten
Nacht überkam mich eine Krise. Ein Blick in die Hölle? Irre Bilder, inneres
Geschrei, Gestöhne, irgendwelche Kämpfe, das blanke Grausen, rasendes Herz und das
Gefühl zu ersticken, ausatmen schien unmöglich. Jetzt ist es soweit, so also ist
sterben... Ich
flehte, bat um Gnade und Gottes Beistand und hörte wahrlich seine Stimme in
meiner höchsten Not. Wer das bereits erlebt hat, weiß, dass es keinen Zweifel
gibt, da spricht Gott. Und so hörte ich:
"Du stirbst
nicht heute Nacht - atme - schlafe nicht
ein - bleib wach."
Dieser
"Kampf" schien endlos. Als es dämmerte, verschwanden die Ereignisse
der Nacht.
Den nächsten
Tag wusste ich, wie ich mich verhalten
sollte, atmete tapfer der Krise entgegen und hatte keine Angst. Als es nochmal eng
wurde hörte ich:
In den
Morgenstunden, war es so und ging von
Tag zu Tag bergauf. Der Abschlussbericht glich einem Wunder, keine Chemo, keine
Bestrahlung - Gott hat seine Zusage gehalten.
Gestern
war ich zur Nachuntersuchung, im sechsten Jahr danach, darf ich mich freuen,
alles gut - GOTT sei Dank. Diesmal bin ich dran geblieben und nicht weil ich es
versprochen habe, sondern weil ich inzwischen eine lebendige Beziehung mit
Jesus lebe. Er tut mir gut. Es ist nicht alles einfach oder problemlos, aber es
ist immer zu ertragen. In mir schwingt eine tiefe unverdrängbare Freude und mit
dieser Kraft kann ich einen Sturm bestehen, egal wie
stark die Winde toben.
Ja, ich hab noch
Schwierigkeiten und unbeschadet ist die Zeit nicht
vorübergezogen. Trotz allem, ich kann jubeln. Gott hatte eine Lösung für mich, noch bevor
das Problem erkennbar wurde. Diese oft
gebrauchte Aussage stimmt zu 100%. Ich hab es erlebt.
Vielleicht
kann ich mit meinem Zeugnis jemandem Mut machen, der gerade viel Mut benötigt.
Gott ist treu.
Liebe
Grüße und Gottes Segen
Edith
Berg
Montag, 21. September 2015
Von Brücken bauen und Schluchten überwinden
Heute wieder ein Gastbeitrag von Edith Berg, dieser Artikel liegt uns beiden sehr am Herzen.
Von Brücken bauen und Schluchten überwinden
Ich habe liebe Freunde,
die mit ihren erwachsenen Kindern eigentlich ein sehr gutes Verhältnis haben,
eigentlich.
Irgendwann, so
schleichend hat sich das verändert, ein falsches Wort, ein nicht korrigierter
Ton, Stress, keinen Nerv nachzufragen, wie es gemeint war und plötzlich wachsen
die Missverständnisse und häufen sich an. Rückfragen, tut man sich schon nicht
mehr an. Die Anspannung steigt, das Gefühl gekränkt zu sein, macht sich breit
und irgendwann beginnt die Phase der wenigen Worte bis dann die Kommunikation
ganz versiegt. Nun ist man endgültig in der Sprachlosigkeit angekommen und
dieser Zustand ist verheerend. Wer soll den ersten Schritt machen, wer hatte
Schuld an dem Zustand, wer geht auf wenn zu. Siegt die Kränkung oder siegt die
Vernunft?
Ist es letztendlich
nicht egal, wer den Konflikt auflöst. Hauptsache er ist aufgelöst und
beigelegt, in Frieden und Liebe und mit der Gewissheit weiser zu sein als
zuvor.
Dazu mach ich mir gerade
viele Gedanken. Ich bin ja nun schon ein paar Tage älter und stand schon auf
vielen Beerdigungen. Ich habe die Not der Anwesenden erlebt, die nicht
nur in dem Umstand des Todes lag, sondern noch viel mehr in dem
Bewusstsein, das letzte Lächeln nicht geschenkt, die letzten Worte nicht gesagt
oder gehört, den Segen nicht erhalten zu haben. Das schleppt
man sein ganzes langes Leben als Last mit sich rum. Das ist unwiderruflich,
nicht korrigierbar, Punkt.
Der eine Satz - ach,
hätte ich nur… bleibt für immer ein Konjunktiv und dass, ist schlecht zu
ertragen.
Ich wünsche mir, dass
ich nirgendwo eines Tages mit dem Konjunktiv - ach hätte ich doch... - zurück
bleibe. Dass es gelingt, alle Beziehungen unbelastet zu halten. Ich weiß, das
macht Mühe, aber ist auch alle Mühe wert. Das Wissen um die Dinge ist das Eine,
das Leben danach das Andere und wo kein Wille von beiden Seiten vorhanden ist,
findet man schlechter einen Weg.
Trotz allem,
wenn wir uns in der Liebe der Bibel bewegen, dann haben wir genügend
Rückenwind, Zuversicht und Mut, das Leben ohne Sprachlosigkeit zu meistern.
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Liebe Grüße Edith Berg
Donnerstag, 10. September 2015
Vom Zehnten und Geld, was mach noch nicht hat...
Neulich habe ich etwas zum Zehnten geschrieben (Hier klicken) und heute gibt es passend zum Thema einen Gastbeitrag.
Die Tochter meiner Freundin heiratet, was für ein schönes Ereignis. Um etwas Vernünftiges zu schenken haben wir uns zu zusammengeschlossen. Im Übermut habe ich, nach dem Urlaub, spontan eine Summe zugesagt. Am Ende des Telefonates dachte ich - Hallo, schau mal in deine Geldbörse, wie willst du das denn hinbekommen? Doch dann kam der zweite Gedanke und der sprach - ruhig Blut.
Was hab ich früher wach gelegen, gegrübelt und mich ergebnislos hin und her gerollt. Die Nächte können noch so lang sein, die Gedanken noch so wild und ausufernd, doch davon füllt sich keine Haushaltskasse. Man wird gereizt und nörgelich, weil man nicht weiß, wie es weitergeht und hat doch keine Lösung. Wenn ich an diese Zeiten zurück denke, wo ich durchgegrübelt habe, wie ich was bezahlen soll, so trägt meine jetzige Ruhe, fast schon einen Hauch von Luxus und wahrerer Lebensfreude.
Seit ich vor Jahren die Stelle in der Bibel entdeckt habe, lebe ich ruhiger, bedeutend ruhiger.
Gott hält seine Zusage
Maleachi 3,10 (LUT)
Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Ja, so ist es, Gott hält seine Zusage. Im Laufe der Jahre, habe ich gelernt Gott zu vertrauen und mir möglichst keine Gedanken zu machen. Ich gebe meinen Zehnten. Seither, kann ich mich beruhigt zurücklehnen, für jeden Engpass gibt es irgendwie eine Lösung, oft unerwartet und aus einer Richtung, die ich nie ins Auge gefasst hätte, aber es klappt.
Gottes Wege sind unergründlich, sagt man.
Gott ist unbegreiflich groß
Bis bald mal
Edith Berg
Vom Zehnten und Geld, was mach noch nicht hat...
Die Tochter meiner Freundin heiratet, was für ein schönes Ereignis. Um etwas Vernünftiges zu schenken haben wir uns zu zusammengeschlossen. Im Übermut habe ich, nach dem Urlaub, spontan eine Summe zugesagt. Am Ende des Telefonates dachte ich - Hallo, schau mal in deine Geldbörse, wie willst du das denn hinbekommen? Doch dann kam der zweite Gedanke und der sprach - ruhig Blut.
Was hab ich früher wach gelegen, gegrübelt und mich ergebnislos hin und her gerollt. Die Nächte können noch so lang sein, die Gedanken noch so wild und ausufernd, doch davon füllt sich keine Haushaltskasse. Man wird gereizt und nörgelich, weil man nicht weiß, wie es weitergeht und hat doch keine Lösung. Wenn ich an diese Zeiten zurück denke, wo ich durchgegrübelt habe, wie ich was bezahlen soll, so trägt meine jetzige Ruhe, fast schon einen Hauch von Luxus und wahrerer Lebensfreude.
Seit ich vor Jahren die Stelle in der Bibel entdeckt habe, lebe ich ruhiger, bedeutend ruhiger.
Gott hält seine Zusage
Maleachi 3,10 (LUT)
Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Ja, so ist es, Gott hält seine Zusage. Im Laufe der Jahre, habe ich gelernt Gott zu vertrauen und mir möglichst keine Gedanken zu machen. Ich gebe meinen Zehnten. Seither, kann ich mich beruhigt zurücklehnen, für jeden Engpass gibt es irgendwie eine Lösung, oft unerwartet und aus einer Richtung, die ich nie ins Auge gefasst hätte, aber es klappt.
Gottes Wege sind unergründlich, sagt man.
Gott ist unbegreiflich groß
Römer 11,33 (HFA)
Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen und seine Pläne!
Zurück zum Hochzeitsgeschenk. Ich bin fast Rentner und verdiene mir als Masseurin den einen, oder anderen Euro legal dazu, falls jemand meine Dienste in Anspruch nimmt. "Falls", ist lange her und doch, es ist die Wahrheit. Seit der Geldzusage hatte ich genau doppelt so viele Massagen, dass ich locker die angesagte Summe übergeben und nochmal das Gleiche für mich verwenden konnte. Solche Momente machen mich nicht nur sprachlos, sondern unendlich dankbar.
Für mich ist der Zehnte keine Abgabe aus meinem Einkommen, sondern die Zusage für ein unkompliziertes Leben.
Wie sagt Gott in der Bibel, prüft mich.... Dem kann ich nur zustimmen, es lohnt sich.
Wie groß ist doch Gott! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen und seine Pläne!
Zurück zum Hochzeitsgeschenk. Ich bin fast Rentner und verdiene mir als Masseurin den einen, oder anderen Euro legal dazu, falls jemand meine Dienste in Anspruch nimmt. "Falls", ist lange her und doch, es ist die Wahrheit. Seit der Geldzusage hatte ich genau doppelt so viele Massagen, dass ich locker die angesagte Summe übergeben und nochmal das Gleiche für mich verwenden konnte. Solche Momente machen mich nicht nur sprachlos, sondern unendlich dankbar.
Für mich ist der Zehnte keine Abgabe aus meinem Einkommen, sondern die Zusage für ein unkompliziertes Leben.
Wie sagt Gott in der Bibel, prüft mich.... Dem kann ich nur zustimmen, es lohnt sich.
Bis bald mal
Edith Berg
Donnerstag, 30. Juli 2015
Die kleinen Wunder im Alltag Teil 2
Und hier wie versprochen der zweite Teil vom Gastartikel "Die kleinen Wunder im Alltag".
Die
kleinen Wunder im Alltag
Kennt
ihr das? Man steht früh auf und weiß bereits, dass dieser Tag eine besondere
Herausforderung werden wird. Irgendwie läuft alles nicht so, wie man es
bräuchte, oder besser gesagt, wie man es gewohnt ist. Der Kaffe läuft bereits,
da fehlt noch die Kanne unter der
Maschine, der Zahnpastadeckel kullert bereits zum zweiten Mal auf den
Badfliesen umher und landet in der hintersten Ecke, so auf die Art meine ich. So
einen Tag hatte ich gestern. Sicherlich,
ich hatte einen der unvergesslichsten Flüge hinter mir und war nicht
ausgeschlafen...
2. Teil etwas zum Schmunzeln
Alle
Kabel sind wieder angeschlossen Funk und Fernsehen funktionieren, "Tante
Google" gibt wieder Auskunft. Und was höre und sehe ich vom gestrigen
Unwetter.
Nach fast 3 Wochen Abwesenheit, muss man Einkaufen, gedacht, getan. Ich holte mir
also Obst, frisches Gemüse, Kidneybohnen in der Dose, Pizzatomaten, Kichererbsen, gedacht für ein
köstliches Chili und das Eine und Andere nach Hause.
Mein Vorratsschrank steht abseits der Küche. Irgendwie
erlebte ich alles in Zeitlupe, als ich meine Einkäufe einräumen wollte. Der
Schrank ist ziemlich voll, ich öffnete die Tür, die Arme beladen mit drei
Dosen, bereit, jede einzelne in den Schrank zu
stellen. In dem Moment nehme ich wahr, wie eine Packung gelbe Erbsen und danach
eine Packung weiße Bohnen heraus rutschten und langsam auf den Teppich fallen.
Und während ich diesen noch fassungslos
hinterher schaue, folgen zwei Gläser marinierter Knoblauch, eines mit Kräutern und
eines mit Paprika, selbstverständlich alles in Öl. Unfähig einzugreifen, schaue
ich nur noch dem Fallen zu... und rufe "Jesus hilf."
Was meine Augen dann schauen, ist wohl mein persönliches,
kleines Wunder im Alltag. Jedes einzelne Glas findet die Mitte, der zuvor auf
dem Boden gelandeten Bohnen- und Erbsenpackung.
Im Moment des Aufpralles explodieren die Verpackungstüten
und Erbsen und Bohnen schießen voller Energie in die Höhe und verteilen sich in
der ganzen Wohnung. Physik im Alltag. Was soll ich Euch sagen,
beide Gläser waren nur offen. Keines ist zerborsten, wie man das erwarten
würde. Keine Ölflecken auf Wand oder Teppich, was für ein Wunder. Glückskind,
dachte ich und brauchte nur mit einem Töpfchen durch die Wohnung zu robben und
wie bei Aschenputtel alles einlesen und sortieren.
Halleluja
Für mich ist die Überzeugung - Gott, du machst aus allem Schlechten etwas
Gutes - seit langem in Fleisch und Blut übergegangen und mit dieser inneren
Ruhe, lebt es sich wunderbar.
Psalm 121 ist einer meiner Lieblingspsalmen und ein Vers
aus dem Ganzen passt immer, jedenfalls
für mich.
Ich
grüße Euch, bis bald
Edith
Berg
Freitag, 24. Juli 2015
Die kleinen Wunder im Alltag Teil 1
Heute mal wieder ein Gastbeitrag von meiner Mama. Ich finde es wirklich schön, dass sie meinen Blog unterstützt. Viel Spaß beim lesen.
Die kleinen Wunder im Alltag Teil 1
Ich
bin die Mama von Lizzy und habe sie und ihre Familie im Süden von Europa
besucht. Ein herrlicher Familienurlaub, aber alles geht mal zu Ende. Und so
wachte ich heute auf und musste erst innerlich zu Hause ankommen.
Kennt
ihr das? Man steht früh auf und weiß bereits, dass dieser Tag eine besondere
Herausforderung werden wird. Irgendwie läuft alles nicht so, wie man es
bräuchte, oder besser gesagt, wie man es gewohnt ist. Der Kaffe läuft bereits,
da fehlt noch die Kanne unter der
Maschine, der Zahnpastadeckel kullert bereits zum zweiten Mal auf den
Badfliesen umher und landet in der hintersten Ecke, so auf die Art meine ich.
So
einen Tag hatte ich gestern. Sicherlich,
ich war nicht ausgeschlafen, kam gerade aus einem wundervollen Familienurlaub
und hatte einen der unvergesslichsten Flüge hinter mir, die ich je geflogen
bin. Nach 4 Stunde Zwischenaufenthalt und 1 Stunde Verspätung wegen Unwetter,
flogen wir noch kurz vor dem Nachtflugverbot ab. Auf Reisehöhe verkündete der Kapitän
Catering fällt aus. Aus Sicherheitsgründen muss das Personal ebenfalls
angeschnallt sein, wir umfliegen ein Gewitter. Nach dieser Meldung und etlichen
Wacklern machte der letzte Leser ebenfalls sein Licht aus. Mucksmäuschenstille,
jeder sitzt in sich gekehrt auf seinem Sitz. Wetterleuchten von allen Seiten,
bei jeder Welle innen Tag hell. Ich glaube viele Menschen
haben gebetet. Ich auch. "Lieber Gott bring mich wohlbehalten nach Hause,
wo immer auch Du mein zu Hause bestimmst." Mir fiel mein Lieblingspsalm
ein, der Psalm aller Schutzbedürftigen,
Psalm 121. Dann war ich ruhig und habe
mir das Lichtphänomen gelassen betrachtet, ich erinnere mich sogar an ein
stilles Lächeln, dass ich mir aber versagte, weil alle so betroffen schauten.
Irgendwann
kam die Meldung : " Sie werden es bereits bemerkt haben, wir kreisen seit
längerem und warten auf eine Gelegenheit zum Landen." Immer wieder Tag
hell beleuchtete Wolken, kollektives Starrsein, kollektives Schweigen. Meinen
Gedanken, hoffentlich landen wir nicht in Prag, flüsterten gerade meine
Nachbarn. Unser eigentliches Ziel war Dresden und da standen meine Freunde, die
mich schon seit fast zwei Stunden abholen wollten....
"
Gott Vater, im Namen deines Sohnes bete ich, was du für Gut heißt, wird sein.
Gott ich vertraue dir, du machst aus allem Schlechten etwas Gutes. Ich glaube
fest daran." Wie oft ich das gebetet habe weiß ich nicht mehr, oft. Auf
jeden Fall sind wir in Dresden, zwar hart aufgesetzt, aber glücklich gelandet. Halleluja
Und was
ich am Morgen danach für eine lustige Kleinigkeit erlebte, schreibe ich Euch in
ein paar Tagen unter Physik im Alltag.
Bis
dahin liebe Grüße
Edith
Berg
Dienstag, 26. Mai 2015
Gastbeitrag von Edith Berg - Monopoly des Lebens
Vorwort:
Den folgenden Text habe ich gestern überraschend als E-Mail bekommen. Geschrieben wurde er von Edith Berg (leise geflüstert: meine Mama) und mit ihrer Erlaubnis werde ich ihn hier veröffentlichen. Ich hoffe, dass euch dieser Beitrag genauso gut gefällt wie mir. Vielen lieben Dank, ich packe jetzt auch meine Sachen und ziehe ebenso in die Lobpreis-Allee um.
In diesem Sinne,
Eure Lizzy
Monopoly des Lebens
Fast jeder kennt Monopoly, das alte Brettspiel. Wer kennt nicht Verlieren und Gewinn. Dort kann man sein Lebensumstände mit klugem taktieren verändern.
Wenn man geschickt agiert, kann man
sogar in ein lebenswertes Wohnviertel umziehen, ein sicheres, modernes, schönes
mit vielen attraktiven Attributen. Kürzlich hörte ich eine christliche
Betrachtung dazu und war beeindruckt, im Sinne von erstaunt, im Sinne von: So
hab ich das noch nie gesehen. Nun reflektiere ich für mich, wie ich das im Leben
so halte und gebe die Frage mal an Euch weiter.
Wo wohnst Du, wie lautet Deine Anschrift?
Dorf der Unzufriedenen - Ortsteil
Kummerland
Jammergasse
Nörgelstraße
Mühsalgasse
Trauerweg
Kritikerweg
Lastengasse
Sorgensteg
Trübsalring
Plagenring
Bürdenstraße
Wenn Du, wie ich, feststellt falsch
zu wohnen - zieh um. Es gibt bessere Wohnviertel auf dem Terrain des Lebens.
Wie wäre es, wenn du dich aufmachst in die Lobpreis-Allee?
Diese Predigt traf mich wie ein
Hammer. Denke mal nach, denke ich. Es läuft gerade nicht alles so rund... Lass dich auf die Frage ein.
Lobpreis-Allee - die Lobpreis-Allee ist ein Ausweg, mein
Ausweg. Nicht weil ich dort keinen Schwierigkeiten begegne und alles in
Glückseligkeit ertrinkt, sondern weil
für jedes Problem eine Lösung vorhanden ist, sofern ich vertraue, auch berechtigte Hoffnung auf Veränderung,
wenn ich es zulasse. Holla, es geht um mich, um meine Anschauung zu allem was
ist. Treffer.
Diese 10 Minutenpredigt hat mich
nicht nur beeindruckt, sondern beeinflusst. Nun sammel ich meine Vorstellungen
und Anschauungen zusammen, entsorge überholtes, nehme alles was ich brauchen
kann und ziehe um. Ich bin mir sicher mehr Lobpreis, Dankbarkeit, Anbetung, das
könnte meinem Tag gut tun. Noch immer gilt, wo ein Gedanke ist, kann kein
zweiter sein. Also wenn ich Lobpreise halte, kann ich nicht trauern und wenn
ich dankbar bin nicht im Kummer versinken und wenn ich Anbetung übe, schau ich
nicht auf Sorge und Last, sonder auf meine gelebte Erfahrung. Das ist es.
Ich stehe plötzlich mit einer Lösung
zur Hand, ich fühle mich schon befreit, nur weil eine Aussicht ins Blickfeld gekommen
ist. Danke, Heiliger Geist, danke. Was für eine
Erkenntnis.
Diese Hinwendung zu etwas Anderem,
verschiebt meine Blickrichtung, meine Gefühle und letztendlich mein Befinden.
Ja, genau - das ist es, was ich durch den Anstoß der predigt erkannt habe.
"Meine Lebensqualität wird nicht von Umständen bestimmt, sondern davon,
worauf ich meinen Blick richte. Halleluja"
Nach dieser inneren Ausrichtung, hab
ich eine neue Anschrift. Ich lebe ab jetzt in der Lobpreis-Allee. Dort stimmt
alles, da wächst die Frucht des Glaubens. .
Hatte nicht schon Paulus diesen Platz entdeckt?
Wir
sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange,
aber wir verzagen nicht.
Wir
leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt,
aber wir kommen nicht um.
2.Korinther 4. 9-10
Zum Schluss noch mal die Frage an dich,
der wie ich diesen Blog gefunden hat. Wo
wohnst du, wie lautet deine Anschrift?
Ich wünsch dir eine gute Anschrift, Gottes
Segen und einen behüteten Tag
Edith Berg
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